Aufmüpfige Wienerinnen unterliegen Zell zuletzt 5:3

Letzten Sonntag, dem 29.01.2017, nahmen die Wienerinnen den Weg in den sonnig-verschneiten Pinzgau auf sich. Während andere auf der Skipiste ihre Schwünge machten, starteten die Wienerinnen mindestens zu schwungvoll in die Partie gegen den Meister aus Zell am See.


Die ersten 10 Minuten verdutzte man die Gastgeberinnen durch starkes Pressing und schönes Spiel. Dies sollte sich auch schnell lohnen: nach 11 Minuten fiel das erste Tor durch Lucie Köhlerova nach Zuspiel von Barbora Sutarikova. 1:0 für die motivierten Meisterjägerinnen. Leider konnte das Spiel der ersten Drittelhälfte nicht aufrecht erhalten werden, und die Zellerinnen trafen gleich 2. Mal bis zur ersten Pause.


Obwohl die Motivation nicht getrübt war, fehlte es doch an cleverem Spielen seitens der Gäste. So konnten die Salzburgerinnen gleich 2 Mal in den ersten 10 Minuten des 2. Drittels punkten – Lektion für die Wienerinnen: Querpässe sind zu decken, denn sonst werden sie gnadenlos verwertet! Aufschwung gab das 4:2 durch Manuela Enge und Sandra Kral in der 39 Minute.


Letztes Drittel – letzte Chance. Obwohl Lucie Köhlerova nach Zuspiel von Anna Rogina noch einmal die Hoffnung der Damen aus der Hauptstadt aufleuchten lassen konnte, war es dennoch nicht genug. 10 Minuten vor Ende stellte Coach Patrick Neumann die Linien nochmal auf eine Powerlinie und eine Defenselinie um – die Taktik ging leider nicht auf. Ein 5:3 besiegelte den Sieg der Meisterinnen aus Zell am See. 


Nichts desto trotz ist man auf Wiener Seite motiviert, hat einiges dazu gelernt und weiß, woran man in Zukunft mehr arbeiten muss. Die Operation “Meisterschaftspokal zurück nach Wien” geht weiter, denn die Schlussabrechnung kommt erst im Finale!